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Was ist eine Depression?

Wenn man sich fühlt, als sei man in einen tiefes, schwarzes Loch gefallen, aus dem man nicht mehr herausfindet, als ob alles nur ein Jammertal sei und die bedrückende Stimmung vom Körper Besitz ergreift, dann sprechen Experten von einer Depression. Dabei meinen sie weder eine kurzzeitige Niedergeschlagenheit noch einen kleinen "Durchhänger", vielmehr geht es um ein intensives Leiden der Seele.

Die Depression gehört wie Diabetes, Arteriosklerose oder orthopädische Leiden zu den Volkskrankheiten der Deutschen. Nur ihre öffentliche Wahrnehmung hinkt hinter her. Wer davon betroffen ist, steht unter massiven Leidensdruck. Kaum ein naher Angehöriger oder Freund kann ermessen, wie ohnmächtig und leer man sich fühlt. Gute gemeinte Ratschläge verschlimmern oft die Situation. Bemerkt man Veränderungen im Sinne einer Depression, wird unbedingt zur professionellen Behandlung geraten. Denn die Chancen zum Erfolg stehen gut. Etwa 80% der Betroffenen können in unterschiedlichen Zeiträumen geheilt werden.

Folgende Aspekte dienen lediglich als grobe Orientierungshilfe zur Selbsteinschätzung. Finden Sie sich in einigen Punkten wieder, ist es möglicherweise sinnvoll, professionellen Rat zu suchen. Ihr Hausarzt, ein Psychiater oder ein Psychotherapeut helfen Ihnen gerne weiter.

  • Depressionen entwickeln sich langsam oder folgen einem tiefen persönlichen Einschnitt. Blicken Sie hoffnungslos in die Zukunft, obwohl Ihr soziales Umfeld stimmt?
  • Trotz freudiger Ereignisse sind Sie gedrückter Stimmung?
  • Ihre Gedanken kreisen immer um eine Angelegenheit?
  • Sie fühlen sich nur noch passiv, sind ohne Schwung oder innerlich getrieben?
  • Versagensangst ist typisch für eine Depression. Wie steht es um Ihr Selbstvertrauen? Möchten Sie am liebsten den Kopf in den Sand stecken?
  • Plagen Sie Schuldgefühle?
  • Das Gehirn braucht ausreichend Schlaf, um Erlebtes verarbeiten zu können. Ist Ihre Nachtruhe gestört durch Einschlafstörungen, nächtliches Aufwachen oder viel zu frühes   Erwachen in den Morgenstunden?
  • Sind Sie müde, unkonzentriert und teilnahmslos?
  • Der Körper hat durch depressive Störungen Dauerstress. Wie steht es um Ihr Immunsystem? Wirft Sie jeder Infekt aus der Bahn?
  • Leiden Sie an Brustbeklemmung, Herzrasen oder Schmerzzuständen?
  • Haben Sie an Gewicht verloren, weil Ihnen vor Kummer jeder Bissen im Halse stecken bleibt?
  • Oder wird vermehrtes Essen neuerdings zur Gewohnheit?
  • Empfinden Sie Ihre Schwermut wie ein großes schwarzes Loch, in das Sie immer mehr hineingezogen werden?
  • Meiden Sie Licht, Luft und bleiben lieber im Bett?
  • Spielen Sie mit dem Gedanken des Freitodes?
  • Erstellen Sie dazu konkrete Pläne?

Weitere Informationen finden Sie unter Depression Neumünster .

 



   
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