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Logo: Psychotherapie in Neumünster, Maren Hofmann
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Methoden in den Psychotherapie – Therapieverfahren

Ob Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, systemische Therapie oder Gesprächspsychotherapie, bei fast jeder psychotherapeutischen Methode ist das Sprechen das zentrale Heilmittel für unterschiedliche seelische oder seelisch verursachte Beschwerden. Wichtig ist bei jeder Psychotherapie ein intensives und vertrauensvolles Miteinander zwischen dem Klienten und dem Psychotherapeuten. Im Rahmen einer psychotherapeutischen Behandlung helfen auch die durch den Therapeuten aufrichtig entgegengebrachte Hilfsbereitschaft, eine spürbare Aufmerksamkeit und eine grundlegende unterstützende und annehmende Haltung.

Durch solch eine gegenseitige Vertrauensbasis kann man sich auch bei schwierigen Themen öffnen, die oftmals selbst gegenüber dem Partner oder Verwandten und Freunden nicht offenbart werden können. Wünsche und verschüttete Gefühle aufgrund gesellschaftlich unerwünschter Thematiken können in der Psychotherapie ausgesprochen und verarbeitet werden. Dies ist ein bedeutender Schritt, um sich in den Heilungsprozess begeben zu können, da positive Veränderungen gerade durch das Unausgesprochene regelrecht blockiert werden können.

Während in der Tiefenpsychologie meist der Schwerpunkt auf einem Erkennen der Muster und Zusammenhänge im Leben, die breitere Wahrnehmung der Gefühle und das Bewusstmachen unbewusster, tiefer liegender Bestrebungen mit dem Ziel einer Beendigung der derzeitigen Beschwerden gelegt wird, geht es in der Verhaltenstherapie eher um die zupackende Abänderung aktuell störender Verhaltens- und Reaktionsmuster durch konkretes Einüben und aktives Verändern.

In der systemischen Therapie wird der Mensch eher im Zusammenhang seiner Beziehungen und seiner Vorstellungen über die Welt gesehen, so dass der Klient über Perspektivwechsel sowie eine Erweiterung des Blickwinkels sich neu orientieren und für neue Lösungen entscheiden kann. In der Praxis können unterschiedliche Therapiemethoden ineinander greifen oder einzelne Techniken eines anderen Verfahrens zusätzlich zum Einsatz kommen.

In der Hypnose ist ebenfalls das Sprechen der zentrale Baustein. Die Psychotherapeutin ist hier jedoch aktiver, indem sie einen Zustand der Tiefenentspannung durch entsprechende Anleitungen fördert. In einer hypnotischen Trance sind Veränderungen leichter möglich, da der innere Widerstand gegen Änderungen herabgesetzt ist. In der Regel werden vorher Absprachen getroffen im Hinblick auf klar definierten Zielsetzungen wie z. B. eine Reduktion von Heißhunger, eine Veränderung des Schmerzerlebens, Angstbewältigung oder auch eine Abmilderung anderer unerwünschter Impulse. Eine Hypnosebehandlung setzt eine gewisse Stabilität voraus.


   
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